Nachhaltig Studieren: Interkulturelle Kommunikation (BA)

Nachhaltig Studieren: Interkulturelle Kommunikation (BA)

In unserer Reihe „Nachhaltig Studieren“ stellen wir besondere Studiengänge vor, die Bezug zu wirtschaftlicher, ökologischer oder sozialer Nachhaltigkeit haben, sich mit Politischem oder Bildung beschäftigen. Agi Ziegler stellt den Bachelor-Studiengang Interkulturelle Kommunikation in Chemnitz, Sachsen, vor.

Worum geht es in dem Studiengang?

Interkulturelle Kommunikation im Allgemeinen meint erst einmal die Kommunikation zwischen Menschen, die sich mit unterschiedlichen kulturellen Kontexten identifizieren. Neben einer Tour durch die anthropologischen Traditionen geht es darum, für die vielfältigen Facetten von „Kultur“ sensibilisiert zu werden. Was ist eigentlich „Kultur“? Welche speziellen Werte verbindet man mit einer „Kultur“ und wer identifiziert sich eigentlich mit diesen? Warum haben eigentlich fast nur tote, alte, weiße Männer Kulturtheorien aufgestellt und wie hat sich das auf die westliche Kulturauffassung ausgewirkt? Natürlich werden auch die aktuellen Auswirkungen durch das Internet auf die IKK nicht vergessen.

Für wen eignet sich der Studiengang?

Der Studiengang ist für all diejenigen das Richtige, die sich für eine kulturkritische Auseinandersetzung interessieren, die über den eigenen kulturellen Horizont hinausschauen wollen, die die vielen Einflussbereiche und Entwicklungen von „Kultur“ entdecken wollen und die allgemein in einer Umgebung von netten, gleichgesinnten KommilitonInnen studieren wollen. Außerdem findet das fünfte Semester im Ausland statt, sodass das Fernweh auch wieder gestillt wird. Eine Offenheit für Sprachen sollte übrigens auch vorhanden sein, da neben Englisch auch noch eine weitere Fremdsprache belegt werden muss.

Zu welchem der Themen von mitten.drin besteht ein Bezug? Globales Lernen/ Bildung.

Wie gestaltet sich dieser Bezug?

Man kann zwar gar nicht genau definieren, was Kultur denn eigentlich ist, aber jeder ist davon irgendwie betroffen. Da dieser Kontext sich bei jedem/r auf unterschiedliche Art und Weise gestaltet, kann man sozusagen nur in einem globalen Feld lernen. Aufgrund der Tatsache, dass Kultur nicht als statisch gleichbleibend betrachtet werden kann, sondern sich durch neue Einflüsse ständig (weiter-)entwickelt, wird sich auch der Studiengang immer weiterentwickeln. Es gibt also immer etwas Neues zu lernen.

Was für berufliche Perspektiven eröffnet der Studiengang?

Die Einsatzfelder von Interkultureller Kommunikation eröffnen sich überall dort, wo Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten aufeinander treffen. Konkret wäre das zum Beispiel bei der Arbeit mit Geflüchteten, in Personalabteilungen von Firmen mit internationalen Beziehungen und natürlich in den verschiedensten NGOs.

Warum hast du dich dafür entschieden?

Während meines Auslandaufenthaltes hatte ich das Glück, von den Menschen in ihre lokale „Kultur“ miteingebunden zu werden und etwas über ihre Gewohnheiten, Umgangsformen und Traditionen zu erfahren. Dort habe ich schätzen gelernt, offen gegenüber anderen Menschen aus anderen Kulturen zu sein. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, diese Offenheit aktiv zu leben und weiterzugeben.

Du hast noch Fragen zum Studiengang? Informier‘ dich auf der Homepage oder schreibe eine Mail an Agi.


Titelbild: Sebastian Hahn

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